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Dieses Thema hat 40 Antworten
und wurde 2.832 mal aufgerufen
 Kübelpflanzen
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Martin Offline



Beiträge: 521

29.05.2014 23:53
#31 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Heute habe ich "den wahren Feind" entdeckt!


SPINNMILBEN!!!

SIE sind auch die Erklärung, warum es der Pflanze unter der Plastikhaube jedes Mal besser ging. Hohe Luftfeuchte mögen die nicht!!

LG

Martin


Frank ( gelöscht )
Beiträge:

30.05.2014 00:48
#32 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Martin, ich meinte vor langer Zeit mal Bilder von Dir gesehen zu haben,
wo Pflanzen indoor standen. U.a. so ein großer Tisch, kein Wohnraum (?)
Raubmilben wären vielleicht mal einen Versuch wert. Ich hab da schon gute
Erfahrungen gemacht.

LG Frank

Wenn Menschen nur über die Dinge sprächen von denen sie etwas verstehen - die Stille wäre unerträglich


Sally Offline




Beiträge: 2.912

30.05.2014 07:25
#33 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Ja, Martin
Spinnmilben mögen die Thunbergia sehr gerne. Hatte auch das ein oder andere mal Probleme damit.

LG
Maria

Blumen sind das Lächeln der Natur


Maggy Offline

Admin


Beiträge: 16.902

02.06.2014 20:07
#34 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Hallo Frank,
heute ist nach gut einer Woche die Blüte abgefallen.

Das blieb hängen.
Wird das eine Samenkapsel, oder fällt das auch noch ab?


LG Margit


"Wenn du das Paradies ertragen kannst, dann komm nach Mallorca ...
Zitat Gertrude Stein


Frank ( gelöscht )
Beiträge:

03.06.2014 00:22
#35 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Hallo Margit,

ich hatte noch nie Samen an der Pflanze und das, was
da jetzt noch hängt fiel immer ab.
Aber wer weiß...

LG Frank

Wenn Menschen nur über die Dinge sprächen von denen sie etwas verstehen - die Stille wäre unerträglich


Frank ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2014 11:31
#36 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Mal wieder die Thunbergia mysorensis...
Mittlerweile sind einige der "Schnüre" an denen sie die Blüten
bildet über 2m lang und an den Enden entstehen immer noch Knospen.





Das der Topf in den sie mal gepflanzt wurde schon lange
nach unten durchwurzelt wurde, hatte ich schon mal erwähnt.
Das Gefäß ist quasi nur noch eine Art Halskrause



Was mich aber dann doch überrascht ist, wie weit sich das
Wurzelgeflecht mittlerweile ausgebreitet hat. Ich hab gestern
mal einen in der Nähe stehenden Kübel verstellt und dabei
dies entdeckt.



Das sind nicht die Wurzeln der Pflanze die hier stand, sondern
die Wurzeln der Th.mysorensis, die in abgedeckten Bereichen bis
an die Oberfläche kommen.
Mittlerweile reicht das Wurzelgeflecht wohl bis zu 3m im Radius
um die Pflanze herum.

LG Frank

Wenn Menschen nur über die Dinge sprächen von denen sie etwas verstehen - die Stille wäre unerträglich


Maggy Offline

Admin


Beiträge: 16.902

28.10.2014 12:27
#37 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Hallo Frank,
die Pflanze ist einfach nur der Hammer!
Ich bin immer wieder fasziniert.

Leider hat es meine nicht geschafft zu überleben, nach dem Schildlausbefall.
Wenn du mal wieder Schnittmaterial übrig hast, schmeiss es nicht alles weg.
Ich würde es gerne nochmal versuchen.

LG Margit


"Wenn du das Paradies ertragen kannst, dann komm nach Mallorca ...
Zitat Gertrude Stein


Frank ( gelöscht )
Beiträge:

23.11.2014 15:36
#38 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Neue Beobachtungen

Zunächst, die Pflanze "dreht" derzeit wieder mal komplett durch und schäumt vor Lebensfreude
regelrecht über. Soweit der 'unsachliche' Einstieg

Ein Blick nach oben



Sie breitet sich wieder aus und treibt ihre neuen Austriebe in alle Richtungen. Auf dem Bild mag das
nicht so spektakulär aussehen, aber betrachtet man in Gänze was sich in alle Richtungen gerade wieder
entwickelt, wird es bald wieder Zeit auf die Leiter zu steigen und zu schneiden
Jedoch erfreulich dabei, es erscheinen oben jetzt auch neue Blüten, die teilweise aus dem Blätterdach
noch nicht herausgewachsen sind, aber demnächst sicherlich für mehr Farbe in den oberen Regionen sorgen
werden.
Unten herum - und das hatten wir ja bereits "beleuchtet" - ist das ja schon der Fall.



Was mir dieser Tage auffiel, ist das:



Das frische Grün im unteren Bereich und von wo es herrührt, habe ich zunächst gar nicht
als außergewöhnlich registriert. Es kommt auch aus dem untersten Teil des Pflanze immer
wieder mal zu kraftvollen Austrieben aus der Erde oder aus alten verholzten Trieben, die
ich jedoch immer wieder wegschneide. Das wird mir einfach mit der Zeit zu viel und gipfelt ja dann oben
in noch mehr Masse.
Erst bei genauerem Hinsehen wurde dann klar, woher diese frischen Blätter neuerdings



...stammen. Nämlich aus den teilweise über 2m langen herabhängenden Blütenähren
Hier solch ein Austrieb (rote Markierung), der, so er keinen Halt findet, dann an der Blütenähre
wieder nach oben rankt (blaue Markierung)



Diese Beobachtung habe ich bisher noch nicht gemacht. Wenn denn eine Ähre mal abgeblüht war,
vertrocknete die "Schnur" und wurde nach längerer Zeit abgeworfen.
Zur Zeit ist das Erscheinen von belaubten Austrieben aus den Blütenähren auch keine Einzelerscheinung.
Teilweise geschieht das sogar recht üppig, wie z.B. hier gleich an mehren Stellen.



So ergibt es sich dann, dass dort, wo die alten Blütenstiele abfielen (blaue Markierung)
ein Trieb erscheint (rote Markierung) und an einer benachbarten Blütenrispe wieder den
Weg nach oben antritt (gelbe Markierung)



War ich schon über die Blühdauer der Blütenähren und die Länge die sie erreichen können erstaunt,
so war ich jetzt erst recht über die - oben gezeigten - Austriebe verwundert.
Und um noch eine Steigerung zu finden, das folgende Bild:



Bisher zeigten sich immer nur eintriebige Blütenähren. Aber wie man hier sieht, können
aus selbigen (blaue Markierung) auch weitere erscheinen (rote Markierung). Hier sind
es aktuell 5

Noch was zu den verwendeten Begrifflichkeiten. Wie würde man denn die herabhängenden "Blühschnüre"
genau bezeichnen ? (rote Markierung)...




...Rispe ? .... oder Ähre ? ...oder einfach Blütentrieb? Blütenstiel wohl eher nicht. Das ist eher
das, was die blaue Markierung meint.
Na ja, ich hoffe trotzdem das mit den Bildern und der Beschreibung deutlich wurde, was ich meinte.
Und wer jetzt nachsichtig wissend lächelt , dem sei gesagt, für mich war das Beobachtete alles neu
und überraschend an diesem 'schön - chaotischen' Gewächs



LG Frank

Wenn Menschen nur über die Dinge sprächen von denen sie etwas verstehen - die Stille wäre unerträglich


Sally Offline




Beiträge: 2.912

23.11.2014 17:13
#39 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Ganz tolle Pflanze.

Danke auch für deine Infos und wunderschönen Fotos.

Es fehlt mir einfach der Platz, wie soll meine so schön blühen wenn sie hier nicht wirklich groß werden kann.
Um so besser das du uns mit solchen Fotos verwöhnst.

LG
Maria

Blumen sind das Lächeln der Natur


Martin Offline



Beiträge: 521

23.11.2014 17:55
#40 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Glückwunsch, Frank! ... Von so etwas träume ich schon seit Jahren ... Aber -nach langem Kampf- geht es derzeit wieder aufwärts mit Meiner! ...und ichgeb noch nicht auf ...

soweit mein 'unsachlicher' Einstig


Zu deiner Frage, vielleicht hilft dir DAS http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%BCtenstand weiter.

Wenn ich das -als Laie(!) - richtig interpretiere würde ich das Ganze als "Blütentraube" bezeichnen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Traube


Dann wäre das Lange die "Sprossachse"

Daran sind die "Blütenstiele"



(Wobei ich deine "Blütenschnüre" viel treffende finde.)


aber wie gesagt: Laie!

Und als Solcher haben mir deine Beobachtungen weitergeholfen, Danke!



Könnte deine derzeitige "Triebe-Explosion" eventuell mit dem Düngen zusammen hängen?

LG

Martin


Frank ( gelöscht )
Beiträge:

23.11.2014 19:48
#41 RE: Thunbergia mysorensis Antworten

Danke Martin, da merkt einerselbst wieder, dass man noch nicht mal ein paar Grundbegriffe
abrufbar hat Wenn ich mir allerdings den ersten von Dir gesetzten Link anschaue,
dann weiß ich jetzt schon, dass ich das auch nicht mehr alles verinnerlichen werde. Fällt
zunehmend schwer mit der Merkerei, erst recht, wenn man es auch nicht so 100%-ig will...

Was das Düngen betrifft ist es so, das tatsächlich vor anderthalb Monaten auf ausschließlich diesen:

http://www.compo-expert.com/fileadmin/us..._soft_Ultra.pdf

umgestellt wurde. Die Zusammensetzung ist recht ausgewogen und der P - Anteil, wird der Blütenbildung nicht gerade
entgegenstehen

Man sinniert ja selbst auch oft, welches beobachtete Ergebnis welchen Auslöser haben könnte. Nur, wenn man es
nicht 100% -ig herleiten kann, dann fällt es mir schwer Behauptungen aufzustellen. Man kennt das ja...das (nein, nicht hier
im Forum ) lautstarke "Seht her " an die geschätzten Mitmenschen "Ich mache jetzt DIES und JENES" und "DAS ist ES"

Bei der Th.mysorensis mögen auch noch andere Umstände eine Rolle spielen. Die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus ist
nun wieder höher als im Sommer, stehen doch die Dachklappen immer nur zeitweilig und nicht sehr weit offen.

Oder das Wurzelwerk. Ich kann es nur vermuten, aber es könnte sein, dass die Wurzeln nicht nur oberflächlich
in die Breite, sondern mittlerweile auch ein stückweit in die
Tiefe vorgedrungen sind. Wir haben hier ab 1,20 - 1,50 m Schichtenwasser. Auch wenn die Wurzeln noch nicht so tief
sein sollten, 'saugen' sie vielleicht doch schon in feuchterem Milieu. Wenn man mal nachlässig war mit dem Gießen,
sah man ihr das früher sofort an. Das beobachte ich jetzt nicht mehr so ausgeprägt. Vielleicht hat sie sich tatsächlich
schon 'neue Quellen' erschlossen, was zu einer kontinuierlicheren Versorgung führt.

Und der Lichtfaktor. Auch das kommt ihr zu dieser Jahreszeit eher entgegen. Volle Sonne im Sommer ist eher nicht so ihr
Ding. Hell, aber durchaus etwas gedämpft wird eher gemocht.

So mag denn vielleicht einiges an positiven Faktoren zusammenkommen.

LG Frank

Wenn Menschen nur über die Dinge sprächen von denen sie etwas verstehen - die Stille wäre unerträglich


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